Alex de Minaur trat während der Abschlusszeremonie als erster Finalist vor. Der freundliche Australier, sichtlich enttäuscht, nahm die Trophäe für den Zweitplatzierten entgegen, bevor er sich an das applaudierende Publikum in der Wiener Stadthalle wandte.
„Ich möchte mit Carlitos beginnen“, sagte der 27-Jährige, der auf Platz zehn der Weltrangliste steht und zweifellos zu den führenden Spielern dieses Sports gehört. Nach einer äußerst erfolgreichen Woche in Wien war de Minaur jedoch im Finale von Alcaraz bezwungen worden.
Alcaraz hat gezeigt, dass er nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Umgang mit anderen die richtige Antwort geben kann. Sein Sieg in Wien machte deutlich, wie sehr die Tenniswelt ihn vermisst hatte. Die Reaktionen rund um das Finale spiegelten seine große Beliebtheit bei den Zuschauern, den Medien und seinen Berufskollegen wider.
Quellen: Süddeutsche Zeitung.