Die französische Journalistin Vanessa Dougnac, eine prominente Korrespondentin für Indien und Südasien, starb am 2. November im Alter von 54 Jahren in Paris. Sie hatte 25 Jahre in Indien verbracht und für La Croix, Le Point, Le Soir und Le Temps berichtet, bevor die indische Regierung ihr im Februar 2024 die Einreise ins Land untersagte. Laut dem vorliegenden Bericht starb sie an Krebs.

Dougnacs Arbeit umfasste ausführliche Reportagen und längere Aufenthalte an den Orten, über die sie berichtete. Ihre Einsätze führten sie zu maoistischen Guerillakämpfern in den Wäldern von Chhattisgarh, zu den tamilischen Tigern Sri Lankas und zu kaschmirischen Unabhängigkeitsaktivisten.

Ihre Jahre der Berichterstattung in Indien schilderte sie in Jungles, das im November 2025 erschien. Das Buch beschrieb einige ihrer bedeutendsten journalistischen Reisen, darunter eine Überlandfahrt von Delhi nach Paris mit dem Motorroller als Studentin und einen mehrwöchigen Ausritt durch das Hochland des Himalaya, bei dem sie Nyilza Wangmo begleitete, eine Prinzessin aus dem Königreich Mustang nahe Nepal und Tibet.

Quellen: Le Monde International.