Die ersten Wahllokale schlossen während der US-Zwischenwahlen 2026 in Indiana und Kentucky; erste Ergebnisse aus Florida und Virginia werden in Kürze erwartet. In einer Umfrage wurde die Wirtschaft als wichtigstes Thema für die Wähler genannt – ein Anliegen, das Präsident Donald Trumps Republikanern zu schaffen machen könnte.

Die Stimmabgabe sollte in North Carolina und Ohio um 1:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit enden. North Carolina gehört zu den Bundesstaaten, in denen die Demokraten einige ihrer besten Chancen haben, Republikaner aus dem Amt zu verdrängen, während der Wahlkampf im traditionell republikanischen Ohio als offen beschrieben wurde. In vielen Bundesstaaten sollten die Wahllokale bis 2 Uhr geöffnet bleiben; die letzten sollten um 6 Uhr in den meisten Teilen Alaskas und auf Hawaii sowie um 7 Uhr auf den Aleuten schließen.

Eine Störung in einem Wahllokal in Kansas verhinderte vorübergehend, dass Wähler ihre Stimmen abgeben konnten, nachdem die Stimmzettel ausgegangen waren. Die Unterbrechung dauerte etwa anderthalb Stunden. Später wurden neue Stimmzettel bereitgestellt, und mehrere Dutzend betroffene Wähler konnten bis 19 Uhr Ortszeit zurückkehren und ihre Stimme abgeben.

Dem Bericht zufolge waren außerdem 23 Wahllokale in Florida kurzfristig verlegt worden, und im Bundesstaat New York wurden Probleme mit den Stimmenauszählungsmaschinen gemeldet. Auch NASA-Astronauten stimmten von der Internationalen Raumstation aus ab – eine Praxis, die die Behörde seit 1997 unterstützt und bei der die Stimmzettel verschlüsselt übermittelt werden.

Quellen: Süddeutsche Zeitung.