Apple ist mit dem iPhone Duo endlich in den Markt für faltbare Smartphones eingetreten, sieben Jahre nachdem Samsung die Kategorie pionierhaft erschlossen hat. In einem Hands-on-Vergleich mit Samsungs Galaxy Z Fold8 erweisen sich die beiden Geräte als Luxusprodukte, die um dasselbe Versprechen herum gebaut sind – ein Tablet in eine Tasche zu stecken –, aber von unterschiedlichen Philosophien geprägt werden.
Das iPhone Duo wird als Apples Versuch präsentiert, die Art und Weise neu zu erfinden, wie Menschen ein Telefon nutzen, wobei das Unternehmen seinen vertrauten Fokus auf die Optimierung der Nutzererfahrung anwendet. Der Vergleich beschreibt seinen Bildschirm als meisterhaft und hebt zugleich seinen Preis als prohibitiv hervor. Laut dem Artikel reiht es sich nach dem Mac, dem iPhone und der Apple Watch als weiteres Beispiel dafür ein, wie Apple ein komplexes Konzept in ein benutzerfreundliches Werkzeug verwandelt.
Das Galaxy Z Fold8, inzwischen in seiner achten Generation, wird als die leichtere, dünnere und weniger teure Alternative positioniert, mit eigenen Argumenten. Samsungs Reihe hat seit 2019 einen weiten Weg zurückgelegt, als das erste Galaxy Fold mit seiner Kühnheit beeindruckte, aber auch mit seinen Mängeln: Es war dick, zerbrechlich und teuer und wirkte eher wie ein Prototyp als wie ein Massenmarktprodukt. Sieben Jahre später wird Samsung dafür anerkannt, ein ausgereiftes Gerät anzubieten.
Der Vergleich rahmt die Wahl als eine zwischen zwei Luxus-Faltgeräten mit unterschiedlichen Prioritäten: Apples displayfokussiertes Debüt zu einem hohen Preis und Samsungs ausgefeiltere und erschwinglichere Hardware. Trotz der unterschiedlichen Ansätze wird angemerkt, dass das Prinzip hinter beiden Geräten dasselbe bleibt.
Quellen: Le Figaro.