Die katalanische Volkspartei stellte in Sabadell ihre Kandidatenliste für Barcelona vor der Wahl am 29. November vor. Xavier García Albiol, Spitzenkandidat der Partei, sagte, die PP strebe an, zur zweitgrößten politischen Kraft Kataloniens zu werden, und rief die Wähler dazu auf, sich hinter ihrem Projekt zu vereinen.

Albiol stellte die Wahl als Entscheidung zwischen einer Regierung unter Alberto Núñez Feijóo und einer von Sánchez geführten Regierung mit Ada Colau als Vizepräsidentin dar. Außerdem argumentierte er, Barcelona habe sich von Colaus Amtszeit als Bürgermeisterin nicht erholt, und sagte, ein stärkeres Ergebnis der PP würde den Katalanen eine Stimme geben, deren Prioritäten seiner Ansicht nach von der Regierung Sánchez übergangen worden seien.

Ein zweiter Platz könnte der Partei außerdem helfen, einen Senator für Barcelona zu stellen, sagte Albiol. Josep Tutusaus, Bürgermeister von Pontons, kandidiert für den Senat.

Der katalanische PP-Vorsitzende Alejandro Fernández sagte, die Abgeordneten der Partei würden als Ansprechpartner für eine künftige Regierung Feijóo fungieren und die Anliegen der Katalanen vertreten. Er fügte hinzu, diese Anliegen würden nicht mit „Flüchtigen, Putschisten oder Bewohnern von Waterloo“ ausgehandelt, und sagte, die Partei wolle die Einheit zwischen Spaniern und Katalanen sowie zwischen Katalonien und dem übrigen Spanien wiederherstellen.

Albiol äußerte sich auch zu seinem Auftrag, Gesetze gegen Hausbesetzungen auszuarbeiten. Seinen Zahlen zufolge seien die meisten illegalen Besetzungen krimineller Natur, sagte er, und betonte zugleich, der Gesetzentwurf werde die Beiträge verschiedener Gruppen berücksichtigen. Der Vorschlag solle außerdem schutzbedürftige Familien schützen, die über die kommunalen Sozialdienste keine Wohnung bezahlen können.

Quellen: La Vanguardia.