Donald Trumps Botschaft an die Wähler am Wahltag lautete, dass die Vereinigten Staaten unter seiner Führung „im Aufwind“ seien. Am Dienstag sagte er in der Sendung Fox & Friends, das Land habe sich den Respekt der Staats- und Regierungschefs der Welt zurückerobert, obwohl seine Zustimmungswerte unter den Amerikanern niedrig seien.
Trump stellte die aktuelle Stellung des Landes derjenigen gegenüber, die es seiner Beschreibung nach vor zwei Jahren innehatte, als andere Staats- und Regierungschefs die Vereinigten Staaten, wie er sagte, nicht ernst genommen hätten. Außerdem verwies er auf einen gemeldeten Rückgang der Ölpreise um 10 Dollar und behauptete, die USA hätten durch eine Seeblockade „die vollständige Kontrolle“ über die Straße von Hormus.
Im Interview sprach Trump über Maßnahmen im One Big Beautiful Bill, darunter eine Steuerbefreiung für Trinkgelder. Außerdem sagte er, der chinesische Präsident Xi Jinping habe seine Maßnahmen während eines Besuchs im September gelobt.
Die im Bericht angeführten Umfragewerte zeichnen ein anderes Bild von Trumps Ansehen im eigenen Land. Der Umfragedurchschnitt von CNN bezifferte seine Zustimmung auf 34 %, während eine im Oktober durchgeführte CNN-Umfrage einen Tiefstand von 32 % ergab. In dieser Umfrage missbilligten 73 % der Befragten seinen Umgang mit der Wirtschaft.
Trump feierte die sinkenden Ölpreise, doch die Kraftstoffpreise erreichten am Wahltag gemeldete Rekordwerte: laut AAA landesweit 4,15 Dollar pro Gallone für Normalbenzin und 6,29 Dollar für Diesel.
Außerdem äußerte er sich zum Widerstand gegen den Bau von Rechenzentren in amerikanischen Gemeinden und argumentierte, Geldzahlungen könnten helfen, diesen Widerstand abzubauen. Trump schlug vor, den Einwohnern jeweils zwischen 10.000 und 20.000 Dollar zu geben.
Quellen: CNN Brasil.