Kimi Antonellis Formel-1-Weltmeisterschaft löste in ganz Italien Feierlichkeiten aus – von seiner Heimatstadt Casalecchio bis nach Mexiko-Stadt. Freunde und Sportler verfolgten das entscheidende Rennen im Fernsehen und schickten dem neuen Champion Glückwünsche.
Valentino Rossi sagte, Antonelli erinnere ihn an sich selbst im Alter von 20 Jahren. Im Gespräch mit Sky lobte die Motorradrennlegende die Leistung des Mercedes-Fahrers in seiner zweiten Saison und hob den Vorsprung hervor, den er gegenüber seinem Teamkollegen herausgefahren hatte, sowie seinen aggressiven Ansatz auf der Strecke.
Rossi beschrieb Antonelli außerdem als reif, professionell und abseits des Rennsports unkompliziert. Er sagte, der Titel des Italieners sei nach dem langen Warten auf einen neuen italienischen Formel-1-Weltmeister besonders bedeutsam. Zudem fügte er hinzu, Antonelli könne zu einem Nationalhelden und einem internationalen Superstar werden.
Der MotoGP-Fahrer Marco Bezzecchi, der im August gemeinsam mit Antonelli seinen Geburtstag feierte, sah sich das Rennen an, nachdem er früh aufgestanden war. Er sagte, er werde seinem Freund bei ihrem nächsten Treffen ein Geschenk machen, und lobte den Druck, mit dem Antonelli in Monza und während der gesamten titelentscheidenden Saison umgegangen sei.
Auch der Tennisspieler Jannik Sinner schickte Antonelli eine Videobotschaft. Er gratulierte ihm zu seinem ersten Weltmeistertitel und sagte, der Fahrer habe nach einer schwierigen ersten Saison alles verändern und den Triumph erringen können. Sinner fügte hinzu, dass Italien stolz auf ihn sei.
Der Sänger Vasco Rossi schickte über Sky eine weitere Nachricht. Er dankte Antonelli für die Spannung, die er geboten hatte, und gratulierte ihm zum Sieg.
Auch Sebastian Vettel, der zuvor den Rekord als jüngster Fahrer mit einem Titelgewinn gehalten hatte, gratulierte Antonelli. Vettel lobte dessen Neugier, schnelles Lernen, Furchtlosigkeit und kontrollierte Fahrweise. Er ermutigte ihn, den Erfolg zu genießen und dabei nicht zu vergessen, dass die gesamte Reise zähle und nicht nur das Überqueren der Ziellinie.
Quellen: La Repubblica.