Bei einer kommunalen Kontrolle von 23 Lebensmittelbetrieben im Stadtteil Vila de Gràcia in Barcelona wurden 242 Verstöße festgestellt. Gegen 11 Geschäfte wurden vorsorgliche Schließungsmaßnahmen ergriffen. Die Aktion fand am 29. Oktober im Rahmen der städtischen Initiative Pla Endreça statt.
Die Kontrolleure besuchten Lebensmittelgeschäfte, rund um die Uhr geöffnete Supermärkte, andere Lebensmittelhändler und Gemüseläden. Sie überprüften die Einhaltung der Vorschriften zu Gewerbelizenzen, öffentlicher Gesundheit, Nutzung des Straßenraums und Beschilderung, Steuern, Beschäftigung, Abfallentsorgung und Elektroanschlüssen.
Am häufigsten wurde festgestellt, dass Tätigkeiten ausgeübt wurden, die nicht von der Gewerbelizenz des Betriebs abgedeckt waren; dabei wurden 99 Verstöße registriert. Außerdem meldeten die Kontrolleure 23 Verstöße gegen Vorschriften zur öffentlichen Gesundheit, 52 im Zusammenhang mit den Regeln zur Stadtlandschaft, 23 bei der Abfallwirtschaft, 10 im Bereich Arbeits- und Sozialversicherungsvorschriften sowie jeweils 15 im Zusammenhang mit kommunalen und staatlichen Steuern. Fünf Verstöße betrafen die Nutzung des öffentlichen Raums.
Die Stadt teilte mit, dass neun Geschäfte wegen Strombetrugs oder Unregelmäßigkeiten bei ihrer Stromversorgung vorsorglich geschlossen wurden, während drei wegen Schädlingsbefalls geschlossen wurden. Im Artikel ist insgesamt von 11 Schließungen die Rede, doch die beiden genannten Gründe ergeben zusammen 12 Fälle.
Rund 100 Mitarbeitende waren beteiligt, darunter kommunale Kontrolleure, Polizei, Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens, Arbeitsinspektoren, Steuerbehörden, Mitarbeitende der Abfallwirtschaft und Vertreter von Endesa.
Dies war die 17. koordinierte ressortübergreifende Kontrolle, die der Stadtrat von Barcelona in der laufenden Amtszeit durchgeführt hat. Seit November 2023 wurden bei diesen Einsätzen 682 Betriebe überprüft, 5.097 Verstöße festgestellt und 110 vorsorgliche Maßnahmen verhängt. Insgesamt waren mehr als 1.200 Mitarbeitende beteiligt.
Quellen: La Vanguardia.