Bei den US-Zwischenwahlen am 3. November dreht sich mehr denn je alles um Donald Trump, sagt Seth Masket, Professor für Politikwissenschaft an der University of Denver. Er erklärte gegenüber Le Monde, ein Sieg der Demokraten würde den Einfluss des Präsidenten auf die Republikanische Partei nicht zwangsläufig schwächen.
Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 Sitze im Senat stehen zur Wahl. In 39 Bundesstaaten und Territorien wählen die Stimmberechtigten außerdem Gouverneure.
Bei den Zwischenwahlen finden Wahlen auf mehreren Regierungsebenen statt, doch im Allgemeinen gelten sie als Referendum über die Regierung in Washington. Maskets Forschung befasst sich mit amerikanischen politischen Parteien, Polarisierung und Wahlen. In seinem Buch „The Elephants in the Room: How Trump Voters Seized the Party From Republican Leaders“ untersucht er, wie Trumps Wähler die Kontrolle über die Republikanische Partei erlangten.
Quellen: Le Monde International.