Zerbrochene und fehlende Scheiben in den äußeren Gewölben des Bahnhofs França in Barcelona lassen Wind und Regen ins Innere eindringen. Das geht aus Fotos hervor, die ein Leser mit La Vanguardia geteilt hat. Die Fenster warten auf ihre Restaurierung und ihren Ersatz.

Die äußere Verglasung ist von den dekorativen Buntglasfenstern im Inneren des Bahnhofs getrennt, die die Gewölberäume über den Bahnsteigen schmücken. Die beschädigten Fenster unterscheiden sich in ihrer Qualität und ihrer durchscheinenden Farbe; einige fehlen vollständig in ihren Rahmen.

Der Bahnhof, auch als Barcelona Término bekannt, wurde 1929 im Zusammenhang mit der Weltausstellung eröffnet. Er entstand an der Stelle eines früheren Bahnhofs, der 1854 in Betrieb genommen worden war. Ingenieur Eduardo Maristany leitete das Projekt; zu den beteiligten Architekten gehörten Pedro Muguruza, Raimundo Duran und Pelayo Martínez.

Das Gebäude wurde im Laufe der Jahre mehrfach renoviert. Als Gründe dafür wurden seine anhaltende Nutzung, sein Alter und die Schäden aus dem Spanischen Bürgerkrieg genannt. Der Bahnhof wird weiterhin von Regional- und Pendlerzügen angefahren, obwohl er ursprünglich für bedeutende europäische Schnellzugverbindungen konzipiert war. In den 1960er-Jahren kamen dort auch Züge mit Menschen an, die aus Gegenden mit begrenzten Perspektiven abwanderten; einige dieser Züge waren im Volksmund als Transmiseriano oder Xangai Express bekannt.

Der Leser fordert eine umfassende Restaurierung, einschließlich des Austauschs der Außenscheiben, um das Erscheinungsbild des Bahnhofs zu verbessern und sein Inneres vor den Witterungseinflüssen zu schützen.

Quellen: La Vanguardia.